#5 Wenn das Zuhause weh tut – Eine 16-Jährige fragt um Rat

Shownotes

Eine 16-jährige Zuhörerin hat uns geschrieben und eine Frage gestellt, die viele junge Menschen bewegt:

Was kann ich tun, wenn mich das Verhalten eines Elternteils immer wieder verletzt und ich mich zu Hause nicht mehr verstanden fühle?

Genau darüber sprechen Karolina und Beatrice in dieser Folge.

Wir sprechen unter anderem darüber:

✨ Woran erkenne ich belastende Verhaltensweisen eines Elternteils? ✨ Warum fühlen sich viele Jugendliche für die Gefühle ihrer Eltern verantwortlich? ✨ Wie kann ich mich emotional schützen, obwohl ich noch zu Hause lebe? ✨ Wann ist es wichtig, sich Unterstützung zu holen? ✨ Wie kann ich lernen, meine eigenen Gefühle ernst zu nehmen?

Gerade als Minderjährige oder Minderjähriger ist man auf seine Familie angewiesen. Deshalb geht es in dieser Folge nicht um schnelle Lösungen, sondern um Orientierung, Mut und darum, Wege aufzuzeigen, die helfen können.

Denn niemand sollte mit seinen Sorgen allein bleiben.

Transkript anzeigen

00:00:00: Elin, Podcast Nummer fünf erwartet euch jetzt im Folgenden und wir haben ja im letzten Podcast über das Thema Lügen gesprochen.

00:00:11: Uns hat eine Botschaft erreicht, uns hat ein Brief von einer jungen Frau erreicht die eine Frage an uns hatte und das wollen wir heute hier in unserem heutigen fünften Podcast ein Stück weiter analysieren dieser jungen Frau ein paar Dinge mit auf den Weg geben und ja, natürlich an meiner Seite hier wieder die liebe Caro.

00:00:36: Hallo!

00:00:37: Und Karo magst uns erzählen was Inhalt dieses Briefes war?

00:00:43: Ja gerne.

00:00:44: Der Taube, einen Trief erhalten.

00:00:46: Vor dem Brief erhalten die einen mit einer Frage, wie schütze ich mich in einem toxischen Beziehung wenn ich die nicht verlassen kann?

00:00:56: Also beruflich.

00:01:00: Oder ist ein Kind von jemandem der toxisch ist?

00:01:03: oder ich kann mich noch nie scheiden lassen und ich kann noch nicht verlassen weil da Kinder sind?

00:01:07: also gibt es jedem Möglichkeiten Und das fand ich auch interessant hat mich auch beschäftigt.

00:01:15: Nicht immer ist das möglich.

00:01:16: Die beste Methode ist natürlich zu gehen, um sich selbst zu schützen.

00:01:21: Aber es ist nicht immer möglich.

00:01:23: oder muss man das vorbereiten?

00:01:25: und das ist ja eine gute Frage was mache ich wenn ich bleiben muss?

00:01:28: Wenn ich gemerkt habe was passiert?

00:01:31: ihr ist das bewusste worden durch unseren Podcast so richtig bewusst geworden?

00:01:37: okay Und das ist die frage wie kann ich mich schützen?

00:01:43: klar ich kann noch nicht gehen.

00:01:45: Wissen wir ein bisschen was von der Grundsituation?

00:01:48: Also ist sie die Frau, sind Sie die Freundin, ist sie Kind?

00:01:54: oder wissen wir da so ein bisschen... Ist

00:01:57: kind.

00:01:58: Ah ja okay, sie

00:01:59: ist ein Kind.

00:02:00: Sie ist ein kind!

00:02:02: Von einer toxischen Person, was hier auch sehr oft passiert und ist besonders schwierig war ich vielseitig.

00:02:12: Erst mal Tabu, das ist ein Elternteil.

00:02:15: also Respekt und was wir alles empfinden sollten.

00:02:20: aber man merkt als Kind in dieser Situation weiß auch es weil der Mutter war ja auch nazistisch ohne Ende.

00:02:28: Was kann ich da machen wo ich eigentlich schutzlos stehe im ersten Blick?

00:02:34: Na ja klar du bist ja in dieser Familienkonstruktion bei dem jeweiligen Elterenteil Der hat das sorgerecht und der verfügt ja auch um über die finanziellen Mittel.

00:02:45: Du bist als Kind nicht in einer Lage, dich selbst zu finanzieren, gar eine Wohnung zu bekommen.

00:02:50: Gut es gibt natürlich dann Anlaufstellen, Selbsthilfevereine, Jugendämter Beratungsstellen wo ich mich hinwenden kann.

00:03:02: Und Dann geht immer darum zu kommunizieren.

00:03:07: und die Frage ist kommuniziert derjenige überhaupt und kann er das überhaupt im Worte fassen.

00:03:12: Das ist ja auch noch mal so ein Fall, ne?

00:03:15: Ja und sich wenden können es nicht einfach weil das ist gerade in solchen Konstellationen du kannst dich nie wenden.

00:03:23: Weil der Angst vor Strafe danach wenn die Sachen daraus kommen ist größer als dein eigener Willen zu überleben.

00:03:33: Logisch das ist

00:03:34: also

00:03:35: schweigst du.

00:03:38: Wissen wir ungefähr, wie alt die Self-Asserin ist?

00:03:45: Also so ein Alter wo wirklich ich noch nicht gehen kann sie noch nicht.

00:03:50: Aber es schon erwachsen genug um Sachen zu sehen und verstehen.

00:03:55: Und möchte auch natürlich schönes Leben haben und sich zu schützen um da nicht so geschädig rauszukommen.

00:04:01: das hat sie jetzt verstanden.

00:04:04: Und es ist ja scheinbar eine sehr klare junge Frau Und wir haben ja heutzutage die Möglichkeit, im Podcast zu hören oder auf Instagram oder TikTok.

00:04:15: Es gibt ja unfassbar viele, die sich mit den jeweiligen Themen beschäftigen.

00:04:20: und was würdest du denn diesem jungen Mädchen raten?

00:04:25: Zu tun!

00:04:26: Das ist... Ich fahre einfach an wie das ist.

00:04:32: da kommen wir dazu ob der schwierig ist.

00:04:34: nicht schwierig aber das ist Arbeit.

00:04:41: Das ist immer so, dass wir versuchen in solchen Beziehungen uns zu rechtfertigen.

00:04:45: Weil da kommen ständig Vorwürfe, wie schlimm wir sind, wie unfähig wir es sind... Ich könnte mehr arbeiten aber ich habe ein Kind, solche Sachen und die Methode nennt sich auch Grauermauer.

00:05:03: Beziehungsweise ist es ja nicht so glückliche Übersetzung.

00:05:06: Eigentlich finde ich besser grauer Stein, weil der ist eigentlich unscheinbar als Mauer aber man wird unscheINbar.

00:05:13: also man geht nicht in die Konfrontation mit diese Person.

00:05:17: wenn die Person sagt du bist unfällig sagen okay wenn Du das so empfindest einfach keine Fläche weiter zu bieten.

00:05:26: Das bringt zumindest bisschen Ruhe für einen selber.

00:05:31: Also man spielt im Endeffekt ein Stück viertes Spiel mit.

00:05:34: Genau, das ist ja das Versuchen in diesem Spiel ... Weil das ist nur ein Spiel.

00:05:39: Versuchen bisschen die Kontrolle zu übernehmen selber.

00:05:43: Die Regel so bestimmen für sich selbst und dass es wirklich versuchen nicht immer in diesen Erklärungs-Nord zu kommen weil darum geht es, dass man erniedrigt wird unsicher wird und versucht in irgendeinen Form hinterher zu rennen.

00:06:02: Ja, nein aber ich bin das nicht und ich habe doch aufgeräumt und ich hab das gemacht.

00:06:07: Nein sagen okay wenn du meinst ist es so oder noch besser ist was wirklich auch bei meinen Ex-Mann funktioniert hat.

00:06:15: Ich denke darüber nach.

00:06:17: Das ist Antwort ohne Antwort weil wir sagen nicht ich denke zehn Minuten ich denke zwei Wochen ich denke zweier sagen wir nicht.

00:06:23: ne?

00:06:24: Das hat sehr oft auch sinnlose Diskussion abgekürzt, weil ich habe gesagt okay, ich höre dich.

00:06:30: Ich denke darüber nach

00:06:32: und das ist ein Separator, ne?

00:06:33: Ganz genau.

00:06:34: Ein Separator

00:06:35: deshalb.

00:06:35: Das finde ich schon gut aber eher grauer Stein soll man auch keine Fläche bittet.

00:06:43: also sie hat mir auch erzählt dass die versucht alles richtig zu machen und dass da keine Ärger gibt.

00:06:49: aber du kannst nichts richtig machen weil du ja auch genauso wie du nichts falsch machst, weil ... kannst du auch nicht.

00:06:59: Du kannst nicht wichtig und du machst auch nichts falsch!

00:07:02: Weil das ist nur dieses Spiel.

00:07:03: Egal was du machst die Person findet irgendwo ein Gripsfläche irgendwas... Auch was nicht real vielleicht ist oder nicht logisch.

00:07:13: ähm ja um anzugreifen so war bei mir zum Beispiel wir waren mal zum Geburtstag eingeladen Und zu einem gemeinsamen Freund der hat das Finger Zwei Jahre junger, hat uns eingeladen in den Restaurant und wir haben am Tisch gesessen.

00:07:29: Und mein damaliger Ehemann hat neben mir gesessen und der Mann hat ihm gegenübergesessen.

00:07:37: Das war ein wundervoller Abend!

00:07:39: Wir haben Spaß gehabt.

00:07:39: zu Hause habe ich Ärger bekommen dass ich mich respektlos verhalten habe weil die Tischordnung Sitzplatzzuweisung war falsch.

00:07:48: Respekt ist meinen Mann gegenüber.

00:07:50: Habe ich nicht verstanden?

00:07:51: heute hätte ich gesagt wenn du malenst Ich denke darüber nach, aber damals war ich natürlich in Erklärungsnot und daraus ist ja Riesending entstanden.

00:08:00: Und solche Sachen direkt zu kappen!

00:08:03: Also im Grunde genommen rätst du ihr einfach diesen Satz zu nutzen?

00:08:08: Ja.

00:08:10: Vielleicht höre dich sehr gut einen Elternteil des zu sagen... Machen wir mal gucken, das sind vielleicht ein bisschen anders formuliert, dass man sagt okay

00:08:23: Na okay.

00:08:24: Ich denke darüber nach, weil du brauchst jetzt so eine Sprache die ein sechzehnjähriger oder vierzehntel- oder siebzehnjähriger ja auch nutzt und ich denke darüber nacht das ist dann wieder eher aus unserem Wortschatz, aus unserer Alltage auch lasse.

00:08:38: und für so ein junges Mädchen oder auch für einen jungen Mann es ist dann günstiger zu sagen ja ok ja ich mach's beim nächsten mal besser.

00:08:48: oder ich denk darüber nach

00:08:51: Denke darüber nach, weil ich mach beim nächsten Mal besser das ist schon.

00:08:54: Hast du schon tausendmal gesagt?

00:08:56: Ohne vor zwanzig Jahren habe

00:08:57: ich noch schon die Nähe der Engernsport.

00:08:59: Das muss doch nicht neutral sein und abschneidend sein!

00:09:03: Ich denke darüber nach.

00:09:05: Ja, fertig.

00:09:06: Okay, ich schaue.

00:09:08: Kann sein... kann sein ist auch so ein... Aber ich denke darüber Nach, dass es wirklich so eine...

00:09:15: Es geht ja in der Regel immer darum uns in unserem Selbstwertgefühl zu reduzieren.

00:09:23: Und für Kinder ist es natürlich oder Jugendliche ist ja nochmal ein Stück schlimmer.

00:09:28: Und wenn das Mädchen oder die junge Frau jetzt sechzehn ist, dann hat sie ja schon ein paar Jahre hinter sich.

00:09:34: Das hat ja wahrscheinlich nicht erst mit Sechzehnt angefangen.

00:09:37: Ich finde es großartig, dass sie den Mut gefunden hat, sich zu äußern, zu schreiben und auch zu erkennen, dass etwas nicht stimmt.

00:09:48: Dass das nicht sie des Themas ist sondern, dass da irgendwas anderes nicht stimmt sehr, sehr großartig.

00:09:58: Weil ich merke auch bei mir in der Praxis, dass ich Erwachsene hierher habe oder selbst Mitarbeiter die ein Selbstwertgefühl haben was in der Kindheit schon maximal gelitten hat.

00:10:11: In denen ihm mitgeteilt wurde das kannst du nicht.

00:10:14: Das wirst du nie schaffen und dann sich so begrenzen in ihren eigentlich eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten.

00:10:26: Ja, für sie selber natürlich eher im Schatten stattfindet als am Licht.

00:10:31: Genau, manchmal ist das ehreparable.

00:10:34: Weil es so kodiert... Wenn du dein ganzes Leben hörst, du bist nix wert!

00:10:39: In welchem Form auch immer was da ausgesprochen wird?

00:10:42: Du bist hässlich und du bist dumm.

00:10:45: Na ja weil die Eltern sagen das auch so Das sind brutale Sachen.

00:10:49: Wir sind vielleicht gewöhnt wir haben das auch gehört nicht einmal nicht zweimal in unserem Leben Aber das sind brutales Sachen.

00:10:56: Schon das ist ja Missbrauch für mich.

00:10:58: Jemand sagt, das muss man auch sagen und es ist brutal!

00:11:02: Ja?

00:11:02: Und wenn das psychische

00:11:03: Gewalt... Ja, ganz genau.

00:11:06: Die Lege ist ja diese körperliche Gewalt aber dann dürfen über viele nicht reden weil man's ja nicht so sieht.

00:11:12: Genau, es ist ja viele Jahre später ja dann auch erst rauskommt dieses psychische Gewald.

00:11:17: Genau.

00:11:17: Weil du wächst damit auf Und dann glaubst du das und das glaubst so tief, dass es nicht mal glauben.

00:11:23: Das ist in dir kodiert und du nimmst das ja ich bin so!

00:11:27: Ich bin nichts wert weil ich dumm bin.

00:11:29: Bin hässlich und stimmt alles natürlich nicht

00:11:32: Ja.

00:11:32: Naja, oft kannst du ja die Komplimente nicht annehmen?

00:11:35: Gar nichts!

00:11:35: Wenn dir jemand sagt, Mensch das sieht sehr gut aus oder bist intelligent oder was du geleistet hast oder oder oder.

00:11:41: Das kommt ja bei denjenigen gar nicht an.

00:11:44: Das ist ja auch ein Entwicklungsschritt gewesen, den jeder von uns beiden ja auch gemacht

00:11:48: hat.

00:11:48: Der Latteur

00:11:49: also vor vormundzwanzig Jahren, wenn mir jemand gesagt hat, Mensch, bei Tris es hat's jetzt tollgemacht, der dachte ich mir immer so wieso?

00:11:57: Oder sind das doch normal?

00:12:00: Ist doch Standard

00:12:01: Hallo?

00:12:02: Also du bist ja nicht ansatzweise an dem Punkt, dass du sagst... Du lobst dich selber.

00:12:08: Heute wenn jemand zu mir sagt, du wirst eine attraktive Frau, dann sage ich Danke!

00:12:14: Vielen Dank.

00:12:14: Oder wenn jemand sagt, du hast aber eine schöne Klamotto an?

00:12:19: Ja, danke!

00:12:20: Sonst war früher mal so, du rechtfertigst dich dann und sagst ja, hab ich im Ziel gekauft.

00:12:24: Ja, hab'

00:12:25: ich schon lange.

00:12:25: Ist halt ... Mensch,

00:12:28: die Farbe ist gar nicht so meins, aber

00:12:30: najaaah.

00:12:31: Also da ist ja immer so ein Ding.

00:12:33: Und das ist natürlich, wenn du als junge Person in so einer Eltern- Konstellation dich befindest und dann natürlich die Angst hast, dass es rauskommt.

00:12:43: Und das der Worst hier ist eintritt.

00:12:47: Denn wie gesagt haben wir jetzt den ersten Tipp schon mal ihr geben können einfach diesen Separator zu sehen und zu sagen du is ok.

00:12:56: ich denke darüber nach.

00:12:57: Mental abgrenzen irgendwas anderes was sehr wichtig ist die Reality Check machen Was ist wirklich real?

00:13:05: Entweder jemanden Sinn der die Sache gesund betrachten kann.

00:13:11: Und da sind immer welche Leute im Umfeld, und das sind meistens die, die am ersten Moment aus unangenehm, weil die die Wahrheit sagen als unangenommen empfunden werden, weil sie sagen du, das stimmt irgendwas nicht.

00:13:26: Aber sich jemandem finden sagt Du bist gar nicht so!

00:13:30: Das stimmt irgendwas nichts.

00:13:31: Wenn es uns manchmal nicht möglich ist auch darüber zu sprechen was da los ist schwer zu erfassen ist und das hat wenig mit Alter und Erfahrung zu tun.

00:13:43: Sondern wir selber, dass... Wir begreifen da selbst erstmal nicht was da passiert weil es ist so eine Lawine an irgendwas ja?

00:13:52: Dass wir uns selber sortieren mussten aber können wir auch nicht Weil das immer wieder nachrutscht diese Lawine An Vorwürfen Beleidigung Stress.

00:14:01: Wir sind mit was anderes beschäftigt.

00:14:03: Zu überleben sind wir beschäftigt, ja?

00:14:05: Wenn wir darüber nicht sprechen können und dann niemanden haben, dann auch schreiben!

00:14:09: Was ist an den Tags passiert?

00:14:11: Dokumentieren – das ist natürlich schwierig, muss man verstecken weil so eine toxische Eltern oder Schrecks oder wie auch immer die finden alles aber versuchen zu aufschreiben.

00:14:21: Was ist denn da passiert?

00:14:22: Und sich das angucken aus anderer Perspektive, so ein bisschen aus dich rausgehen und gucken okay das.

00:14:27: Das ist passiert.

00:14:28: habe ich das wirklich verursacht?

00:14:30: kann sein dass man irgendwie sich verhalten hat.

00:14:35: wie real ist das wirklich?

00:14:37: was da mir vorwürfen ist die Situation immer versuchen ihre Realität zu suchen

00:14:45: Also in die Beobachtersituation zu gehen, dir nochmal eine Realitätscheck zu machen.

00:14:50: Genau.

00:14:50: Und sagen okay ich gucke mir das Ganze jetzt mal von oben an wie ne Zeichnung.

00:14:54: ja Mir hilft zum Beispiel manchmal auch das einfach aufzuzeichnen.

00:14:58: Wir nehmen das noch mal bildhaft vor, von meinem geistiges Auge oder reales Auge zu holen und dann die Situation zu analysieren.

00:15:07: Das fällt uns ja erwachsen manchmal schon sehr schwer.

00:15:11: Wie würdest du denn den Prozess der jungen Dame oder dem jungen Mädchen erklären?

00:15:17: und sagen, wie müsstest du das machen?

00:15:19: Also als erstes schon mal dir einen ruhigen Ort suchen.

00:15:22: Wahrscheinlich erstmal nicht zu Hause.

00:15:24: Vielleicht ... Ich sag mal jetzt hier in Brandenburg an der Havel mal an die Jahrtausendbrücke zu setzen ans Wasser.

00:15:32: Wo man weiß da ist jetzt niemand, der mich beobachtet und der mich jetzt irgendwie sehen könnte also sich als erstens ein sicherer ruhiger Ort zu suchen mit Stift und Zettel so ein Stück weit in die Analyse zu gehen.

00:15:49: Oder

00:15:49: aufs Handy, weil das kann man natürlich mit gut sichern, dass da keiner reinguckt und so eine Art Tagesbuch zu hören für die, die schreiben möchten.

00:15:58: Man kann ja auch natürlich diktieren aber geschrieben ist besser wie du sagst diese Aufzeichnen oder schreiben, weil dann kann man ganzes überblicken.

00:16:06: Die ganze Situation steht da und kann man die überbliken ja?

00:16:09: Und dann das irgendwo festhalten...

00:16:12: Wenn ich jetzt niemand habe der mit mir irgendwie in den Austausch geht, weil das eine ist ja die Analyse, dass ich mir einen ruhigen Ort suche, das für mich aufschreibe entweder ins Telefon rein oder in meinen Tagebuch oder wie auch immer Und dann ist es ja immer gut, wenn ich in den Austausch gehe.

00:16:30: In die Kommunikation mit jemandem gehe.

00:16:32: Wie du vorhin gesagt hast, dass jemand kommt und sagt hier stimmt irgendwas?

00:16:35: Nee, das sind die, die man eigentlich dann mit ins Boot holen kann oder sollte... Genau!

00:16:40: Den Netzwerk wieder zum Leben erwecken.

00:16:44: Dieser Netzwerk war da irgendwann eurer Freunde ...und Familie Da ist immer jemand in der Familie, die gesunden Blick hat.

00:16:54: Immer

00:16:55: Was er will nicht, dass ich denjenigen nicht finde und nicht habe.

00:16:59: Was würdest du da empfehlen?

00:17:01: Doch suchen außen, suchen oder sich wirklich Orte verschaffen, wenn man ein bisschen Ruhe hat.

00:17:05: Auch wenn das Kommand in unseren Fall war, die Arbeit.

00:17:08: Ja voll!

00:17:10: Ist ja ein bisschen Flucht aber auch die Rätung.

00:17:13: Ich hab auch zu dieser Zeitpunkt damals in meiner Ehe sehr viel gearbeitet und ich wollte nicht nach Hause gehen.

00:17:17: Das haben alle erkannt, du hättest gar nicht nachhause gehen können gegangen weil da die Kinder waren... Wenn das auch die Schule ist, immer sich so eine Momente zu schaffen wo man frei ist und sich entwickeln kann.

00:17:32: Und ein bisschen das Leben genießen kann.

00:17:35: Ja?

00:17:37: Da braucht man aber wirklich andere Menschen auch.

00:17:39: Das ist ganz wichtig doch jemanden zu finden der einen stärkt.

00:17:44: Was hältst denn du davon?

00:17:45: weil es ja auch in aller Munde des Thema KI.

00:17:49: Würdest du jemandem empfehlen, die KI mit einzubinden?

00:17:52: Weil unsere Jugendlichen sind ja auf Chat GPT und Co.

00:17:56: unterwegs.

00:17:58: Und es wird mittlerweile auch maximal genutzt nicht nur von Jugendlichen aber auch von Erwachsenen.

00:18:04: also in der Praxis höre ich dann schon noch mal dass der ein oder andere sich mit seinem KI-Bott kurz schließt.

00:18:12: und würdest du das empfehle?

00:18:15: Ich hab da einen sehr großen Zwiespalt bin ich da?

00:18:20: Weil ist besser als gar nichts, ist aber gefährlich.

00:18:26: Weil gerade junge Menschen gehen zu tief rein?

00:18:32: Das muss man schon ein bisschen relativisieren.

00:18:34: Das muss mal wissen das ist ein Computer, das ist eine Roboter und mein Problem ja natürlich mit Psychologen durch Therapeuten.

00:18:42: Und das ist unser Doc!

00:18:46: Aber ganz anders gedacht... Das ist gar nichts.

00:18:53: Also KI ist sehr informativ und kann helfen, kann Punkte auch stellen und sagen mach das, aber bitte nicht vergessen zu denken und zu fühlen.

00:19:03: Und gar nix, kann nix ein Gespräch mit anderen Menschen ersetzen bei unsere Gehirne so gebaut sind dass wir brauchen andere Menschen.

00:19:12: ganz einfach und keine KI so stärken wie fünf Minuten mit einem Gespräch der dich versteht, kreiert ihr in den Augen schaust und deshalb ich habe so ein

00:19:23: Ja.

00:19:24: KI ist besser als nichts wenn nix anderes gibt.

00:19:30: aber trotzdem nein weil kurzer Gespräch mit einem Menschen kann wirklich den Tag retten oder die Woche manchmal wirklich gibt es nix Steigeres wie zweite Mensch der Dich versteht Weil da darum geht ja nicht was der Mensch sagt dass diese Mensch dir diesen Gefühl gebt.

00:19:46: Ich verstehe dich, ich sehe dich Ich sehe, dir geht's nicht gut.

00:19:50: Aber ich nehme dich ernst.

00:19:51: Ganz genau!

00:19:52: In dieses Thema.

00:19:53: ich nehme mich ernst.

00:19:54: Wie viele nehmen das Ganze überhaupt nicht ernst und sagen, dass ihr habt euch mal jetzt nicht so?

00:19:59: Genau.

00:19:59: Ja, das ist jetzt nicht zu schlimm.

00:20:01: Da hat er vielleicht mal einen schlechten Tag geheinau.

00:20:03: Wenn es sei immer nicht so, du hast auch mal einen schlechten Tag.

00:20:06: Also es wird ja immer gerechtfertigt um das Problem wegzudividieren, damit wir mit dem grauen Stein dann nicht sehen... oder mit der grauen Mauer und sagen, ja okay dahinter ist zwar irgendwas aber im Grunde genommen.

00:20:19: Ja komm lasst uns das noch mal!

00:20:21: Lasst doch mal den Deckmettel des Schweigenes drüber legen.

00:20:26: Und dann haben wir es alle nicht gesehen.

00:20:27: also wie bei den Affen.

00:20:29: Ich hab's nicht gesehen ich habe sie nicht gehört und da muss ich auch nichts sagen.

00:20:33: Und bei Jugendlichen gerade meine Kinder.

00:20:42: Aber ich denke, als Jugendlicher ist man eben an dem Punkt gerade dieser Übergang vom Kind zum Jugendlichen, zum jungen Erwachsenen macht natürlich nochmal ganz andere Horizonte auf.

00:20:52: Zumal wir ja unfassbar viel Informationen im Raum haben und deshalb macht es den Jugendlichen das noch mal ein bisschen einfacher zu eruieren.

00:21:00: Ist das jetzt hier toxisch was hier läuft?

00:21:03: oder ist das normal?

00:21:06: Was hier läuft und was ist eigentlich meine Welt?

00:21:09: wie hätte ich's denn gerne?

00:21:12: Und da kommen ja Jugendliche dann hin und sagen, was hätte ich denn gerne für eine Beziehung?

00:21:17: Was hätte ich gerne zu meinen Eltern oder Freunden?

00:21:22: Wobei fühle ich mich wohl.

00:21:24: Wenn ich merke ... Ich mag schon gar nicht früh aus dem Bett aussteigen.

00:21:28: Und ich mag auch überhaupt nicht meine Mutter zu sehen.

00:21:33: Weil es nur Trabel gibt, weil's nur Scheres gibt!

00:21:36: dann bist du eigentlich in einer sehr unkomfortablen Situation des Aushaltens.

00:21:42: Bist du irgendwann an dem Punkt bist und sagst, okay ich kann jetzt eine Ausbildung machen oder ich kann das Elternhaus verlassen?

00:21:50: Oder du musst wirklich so lange warten, dass du finanziell frei wirst!

00:21:55: Oder die andere Situation ist noch, du nimmst eben die Möglichkeit des Jugendamtes in Mitracht.

00:22:02: Wenn es dich ans Jugendamt, das Jugendamt nimmt dich aus deinem Familienkonstrukt heraus.

00:22:07: Du gehst bis zu deinem achtzehnten Lebensjahr in eine Unterbringung Heim benannt und ab achtzehn gibt's die Möglichkeit an deine Wohngruppe zu ziehen.

00:22:19: Genau!

00:22:21: Also es gibt eine ganze Reihe an Möglichkeiten, aber wie du ja schon gesagt hast was passiert wenn's rauskommt.

00:22:28: Ich bin abgekoppelt von meiner Familie ich bin das schwarze Schaf weil es gibt ja nicht nur die Eltern Es gibt ja Großeltern Es gibt Geschwister Es gibt Coursons

00:22:39: Alles, alles.

00:22:40: Und dann wirst du wie so ein Vogel aus dem Nest rausgeschmissen und bist dann auf dich selbst gestellt und den Hans aber noch nicht fliegen und dir noch nicht dein eigenes Nest bauen.

00:22:50: und das muss man emotional ja auch erst mal...

00:22:53: Das ist ja so und das ist ja leider so dass solche Kinder sind sehr schnell erwachsen, sehr schnell reif weil die vor

00:23:03: Problemen

00:23:04: stehen, die Kinder in gesunden Familien nicht haben.

00:23:07: Die müssen!

00:23:08: Schnell, reifen.

00:23:11: Traurig ist es.

00:23:12: Das ist woran erkennt man das.

00:23:14: Bei der junge Frau merkt man ja schon dass sie mit sechzehn Jahren sehr weit blicken und sehr klar ist.

00:23:20: Woran kann man das selber erkennen wenn wir jetzt als Erwachsene zum Beispiel uns in einem Umfeld befinden?

00:23:29: wo wir vielleicht auch erkennen können, dass es in einem Kind nicht gut geht oder im Jugendlichen nicht gutgeht.

00:23:35: Woran sagst du?

00:23:36: gibt es Kriterien?

00:23:38: Woran wir jetzt als Erwachsene erkennen können das ein Kind in einer sehr schutzlosen Situation sich befindet?

00:23:45: mehr gibt's

00:23:46: ihr zwei Zwei Tücken.

00:23:48: der eine der sehr auffällig ist Der macht schlimme Sachen Das sind die Jugendliche die schlimme Die machen Sachen kaputt, die haben Probleme mit Polizei vielleicht schon.

00:24:01: Die sind sehr auffällig weil sie diesen Druck irgendwo los werden mussten und das sind meistens.

00:24:08: aber mittlerweile hat sich das geändert oder unsere Gesellschaft hat sich auch sehr stark geändert.

00:24:12: Meistens Troja waren das die Jungs, aber jetzt ist es ein bisschen anders sind auch die Mädchen und die kennen wir alle wenn wir durch Städte laufen da sind die Mädch'n die sehen dass das ganz junge Gesichter sind die enorm geschminkt sind Und laut sind und auffällig.

00:24:30: Meistens schon mit Zigaretten, wir kennen alle diese Bilder.

00:24:34: Da weiß ich schon, dass da irgendwas nicht stimmt.

00:24:37: Dann gibt es die zweiten, die sind total angepasst.

00:24:40: Da sind so höfliche Kinder ... Weil ich das ja auch aus meiner Geschichte kenne, mir wird's schlecht, wenn ich solche Kinder sehe.

00:24:48: Die sind so angepasste.

00:24:50: Vielleicht nicht gut in der Schule?

00:24:53: Das häusliche gibt das nicht hier, dass sie lernen können.

00:24:56: Aber die sind höflich, sie sind sehr hilfsbereit.

00:25:01: Bevor du ausbricht, macht das Kind das schon?

00:25:04: Da sind die extrem angepassten Kinder, die versuchen nix falsch zu machen um nicht aufzufahren.

00:25:10: Die dann sogar von der anderen Gruppe zum Teil drangsaliert werden oder gemobbt werden?

00:25:16: Ja aber meistens halten sich auch sehr diese einzelnen Gegner.

00:25:19: Wir haben ihre zwei drei Freunde Meistens, ich denke da gibt es wenig Überschneidung bei diesen Zeittypen.

00:25:30: Was würdest du in einem erwachsenen Raten der jetzt in seinem nächsten Umfeldklimonär und der auf diese Beschreibung passt?

00:25:39: Und auch den Verdacht hat das jetzt hier irgendwas nicht stimmt?

00:25:42: was würdest Du demjenigen raten?

00:25:44: Habe ich schon solche Situation?

00:25:46: habe ich in erster Reihe gesagt naja schick unsere Protrast weil das ist schon Anfang zum Gesprächs So wie in diesem Fall, ja?

00:25:53: Sie hat diesen Podcast gehört und hatte gesagt okay ich kenne Karo.

00:25:57: Ich melde mich Ja so dass wir uns auch Aussprechen konnten.

00:26:03: kurz Unsere podcast natürlich und man kann das auch Ansprechen.

00:26:10: aber da muss man die Methode wählen wieder direkt ansprechen Du bist traurig du bist gestresst oder doch durch die Blume.

00:26:23: Also in meinem Fall ist das einfach, weil ich kann meine Geschichte erzählen.

00:26:27: Ja?

00:26:28: Und natürlich sehr authentisch.

00:26:29: Das

00:26:29: ist authentisch und die ist ja... Ich erzähle dann von mir nicht in Details aber ich hatte da und meine Mutter war damals nie so ohne zu alles sprechen auch nicht so oder diese Situation war ähnlich gar nie so Einfach nur Story erzählen oder erzählen.

00:26:46: Ich habe Buch gelesen.

00:26:47: weißt du was ist der ganz Interessant über so toxische Beziehung?

00:26:50: und das weißt Du.

00:26:51: was denkst Du darüber nach Auch wenn sie denn nicht ihre Geschichte ist, aber das bewegt schon.

00:26:58: Sie haben

00:26:58: auch eine Möglichkeit etwas zu lesen und sich gegebenenfalls dort wiederzufinden oder

00:27:08: einen Erwachsen wieder wenden.

00:27:10: Also so direkt ansprechen ist schwierig, aber gibt es natürlich auch solche junge Menschen die dann direkt darüber sprechen können?

00:27:18: Da sind die sehr mutigen.

00:27:23: Und heißt nicht, dass die anderen nicht mutig sind.

00:27:25: Diesen Mutige in ihrer Art, weil sie den Alltag mit so einem schrecklichen Elternteil bewältigen.

00:27:31: Das ist ganz andere Mut.

00:27:33: Ja?

00:27:33: Das wollte ich noch sagen.

00:27:34: Heißt nicht, das die Anderen nicht mutigt sind.

00:27:36: Nein nein!

00:27:37: Aber manche halt haben Leichtigkeit darüber zu sprechen und die andern nicht.

00:27:41: Also ansprechen aufwendig direkt dann irgendwie um die Ecke kommen mit diesem Thema... Habe ich was mal gelesen?

00:27:49: Habe bei Instagram gesehen.

00:27:51: Oder filmen gesehen.

00:27:53: Ich habe die Angst,

00:27:53: z.B.,

00:27:55: vor einiger Zeit ... über die größte Pop-Ikone ist gerade ein Film rausgekommen.

00:28:01: Michael Jackson.

00:28:02: Hast du auch

00:28:04: geguckt?

00:28:05: Und eine Nacht habe ich mir den mal rein zogen, weil ich mag natürlich gerade diese Persönlichkeiten.

00:28:12: Oder Whitney Houston oder Amy Winehouse.

00:28:18: Das sind halt Persönlichkeiten die unfassbar viel Wirkung hatten und ihr bis heute haben!

00:28:28: Da wird ja auch das toxische Verhältnis zwischen seinem Vater und der ganzen Familie Also selbst die Mutter konnte ja gegen diesen sehr dominanten Vater.

00:28:42: sehr unter dem Deckmantel etwas für seine Kinder, für seine Familie zu tun.

00:28:46: Was natürlich auch sehr erfolgreich gewesen ist.

00:28:48: Er hat die Kinder getriezt bis dort hinaus.

00:28:51: Hat sie trainieren lassen und singen lassen in der Nacht.

00:28:55: Die sind von einem Auftritt gekommen.

00:28:57: Der Vater war der Meinung, der Auftritt war nicht gut genug.

00:28:59: Dann hat er die Jungs hingeschält und gesagt, jetzt wird geprobt.

00:29:03: Und der Jüngste war im Michael Jackson von den Jackson Five.

00:29:07: Er war aber das größte Talent von allen!

00:29:10: Ja.

00:29:10: Und dieser junge Michael hatte keinerlei Kindheit und er hatte so einen toxischen Vater, der ihm im Endeffekt seine ganze Kindheit, seine Jugend genommen hat und er im Erwachsenenalter sich befreien musste und da auch sehr clever vorgegangen ist dass er hier sich den Manager gesucht hat, der ihn erst mal von seinem Vater befreit.

00:29:32: Also dieses... Dass ich mir jemand ins Feld holen muss Am Grund genommen, das tut was ich nicht kann.

00:29:41: Mich nämlich zu befreien!

00:29:43: Das ist aber auch so... Sie sich aus der Schusslinie nehmen.

00:29:45: Das ist auch wieder diese, ne?

00:29:47: Sich jemanden holen wirklich, der das auch kann und macht für mich.

00:29:51: Das IST weil ich bin Angreifer immer noch,

00:29:54: ne?!

00:29:55: Weil wir sind in diesen Konstellationen dann Aber sich jemanden hohen wo wirklich da wie so'n Schutzschild vor mir steht und die Sachen für mich ledigt.

00:30:05: Auch wenn das ... Das war sicherlich auch für ihm schwer, das war ja auch so gut dargestellt in diesem Film.

00:30:09: Ich hab ihn auch gesehen, wo er musste den Vater doch ... Der Vater wollte darüber sprechen, hatte sich fantastisch verhalten.

00:30:19: Hat da nichts gesagt?

00:30:21: Ich denke drüber nach!

00:30:22: Halt ne?

00:30:23: An der Sicht Verhalten was du da sagst genau Ja.

00:30:27: deshalb wie ich sage am wichtigsten ist eigentlich Menschen zu suchen Und da sind Menschen, egal wie einsam im Moment um euch herum aussieht.

00:30:36: Doch das sind Menschen!

00:30:38: Und eben vorsichtig auch zu schauen erstmal sich für diesen Menschen den ich mir rausgesucht habe, nochmal zu beobachten und zu sagen weil da fällt mir zum Beispiel eine Justen ein die dann jemandem vertraut hat der... Naja, der sie eigentlich noch weiter runtergezogen hat in dem ganzen Drama und sie eben nicht diese Kraft hatte diesen Schutzschild für sich zu generieren.

00:31:02: Und im Grunde genommen daran ja... damit ihr Leben verloren hat, indem sie in diese Sucht getrieben wurde.

00:31:11: Und das ist ja auch ... Sucht ist die Suche und das oftmals die Konsequenz aus diesen Entwicklungen von Jugendlichen oder Kindern, die sich dann in etwas flüchten weil sie etwas suchen aber sie wissen gar nicht was?

00:31:24: Ja!

00:31:25: Und eigentlich suchen Sie Liebe.

00:31:27: Liebe einer Wertschätzung, Zeit.

00:31:30: Dass jemand mit Ihnen Zeit verbringt Ehrlichzeit verbringt, ihn zuhört und sie ernst nimmt.

00:31:38: Wahrhaftig nimmt.

00:31:39: Und das sind zwei ganz wichtige Punkte.

00:31:42: Liebe und Zeit.

00:31:44: Ja?

00:31:45: Am Ende des Tages verbinden uns drei Dinger.

00:31:48: Liebe, Zeit und der Tod.

00:31:50: Genau!

00:31:50: Das ist Limmer

00:31:51: von allen Menschen.

00:31:53: das gleiche Thema.

00:31:54: Wir haben alle das gleiches Thema wir sind auf der Suche nach der Liebe und wenn es ... wir suchen die Liebe immer im Außen aber es geht hier um die Selbstliebe Weil nur wenn ich mich selbst liebe, es steht ja schon in der Bibel.

00:32:06: Liebe dich so wie deine Nächsten!

00:32:08: Genau.

00:32:09: Und das sind

00:32:09: die, der Satz manchmal nicht so ernst verstanden wird.

00:32:12: Also da muss man manchmal ein bisschen drüber nachdenken.

00:32:15: Ja, ich habe selber auch natürlich darüber nachgedacht aber und darauf sind wir aber nicht konditioniert worden.

00:32:21: Wie nämlich nicht so wichtig?

00:32:23: Was soll denn das?

00:32:24: Ich bin damals in der DDR groß geworden.

00:32:26: Wir waren alle homogen.

00:32:27: Das war... Die waren alle gleich, da gab es nicht hier irgendwie.

00:32:32: Selbst wenn du eine Goldmedaille im Schwimmen hattest, war das ja ziemlich die große Nummer.

00:32:37: Da warst du im Endeffekt in der gleichen Schwimmgruppe wie alle anderen und bis genau so behandelt worden wie alle andere.

00:32:44: Und die Erwartungshaltung war eigentlich... Das war jetzt normale goldmedaillen Abzahn.

00:32:49: Ja, deshalb finde ich das so toll dass die Generation als unser Kinder Und die Kinder danach, dass sie schon anders sind.

00:32:58: Obwohl wir haben ganz schwierige Rolle weil wir erzählen unsere Kinder und uns selber dabei ein bisschen

00:33:05: auch.

00:33:06: Weil

00:33:06: wir haben dann nicht so viel bekommen bei unseren Eltern könnten uns da nicht viel geben.

00:33:10: Die waren mit anderen Sachen, die waren im Aufbau Die ganze Generation war ein Aufbau.

00:33:16: Und die Kinder sind so passiert, auch wenn gewollt aber so passiert.

00:33:19: Weil die waren da, weil das so sein muss.

00:33:21: Wenn man verheiratet war, muss man gehen haben, glaub ich.

00:33:25: Und sie haben geatmet und ... Das reicht!

00:33:28: Ja, und sie sind genährt worden?

00:33:30: Genau.

00:33:31: Also wie eine Freundin sagte in Bezug auf ihr Kind, die ist zehn Jahre älter als ich.

00:33:38: Sie sagte also, ich war verpflichtet mein Kind zu nähern und zu kleiden.

00:33:43: Punkt.

00:33:44: Ja, so und wenn der jetzt ein paar Tonschuhe haben wollte die ein bisschen teurer waren hat es gesagt du also

00:33:50: ich

00:33:50: kaufe dir ein paar Tonenschuhe das ist das was es braucht aber nicht hier irgendwelche High End Geräte ja diese an deinen Füßchen schnürst und wenn dann musst du dich mal mit beteiligen.

00:34:02: also das Thema Wertschätzung ist natürlich auch im Raum.

00:34:09: Na ja, aber wir sind die Generationen, die sich erzieht.

00:34:12: Sieht es mal selber?

00:34:14: Wir müssen auch... Guck mal!

00:34:15: Wir sind erwachsen.

00:34:17: Ja also eben sehr erwachsen von älter ihr und nicht erstmal so mir mich selber angucken was ist da mit mir eigentlich los?

00:34:28: weil wir das nicht konnten.

00:34:30: wir mussten das alles lernen Und dabei, nebenbei versuchen wir unsere Kinder zu erzählen.

00:34:36: Man muss sich sagen an vielen Stellen haben wir das schon richtig gemacht weil die gehen schon anders um mit solchen Themen.

00:34:44: also meine Tochter sie ist absolut toxisch was toxischer angeht die ist so resistent wenn da in den Raum so eine Person ist und egal in welche Konstellation zu meiner Tochter.

00:34:58: Sie sitzt einfach da und die Person spricht mit ihr.

00:35:00: Und sie hat schon den ganzen Körper gesagt, warum atmest du meine Luft eigentlich?

00:35:04: Sie ist absolut resistent!

00:35:07: Wenn sie so was merkt, dass sie beendet, egal welche Frauen von zwischenmenschlichen Konstellationen das ist, sagt sie brauche ich nicht.

00:35:15: Sagt sie auch wiedersehen... Da ist ja viel weiter als ich muss sie sagen,

00:35:20: ne?

00:35:20: Und sagt sie

00:35:20: nicht?!

00:35:21: Sagt aber warum?

00:35:22: Das war so eine nette Person.

00:35:23: Nee!

00:35:24: Das und das.

00:35:25: Und das hat mich gestört, das passt nicht?

00:35:28: Nein!

00:35:29: So richtig selbstbewusst, wo ich mir denke...

00:35:32: So an, also

00:35:33: die beiden werden schon kennen.

00:35:35: Irgendwie

00:35:35: haben

00:35:36: wir für Schafs.

00:35:37: Wo die sagen, nee, mach' ich's nicht.

00:35:40: Ja da können wir uns ein bisschen was abschneiden.

00:35:42: Wirklich,

00:35:42: ja.

00:35:43: Das erkenne ich bei meinen Töchtern genauso gerade bei der Jüngsten.

00:35:47: Hannah ist äh..die Älteste.

00:35:50: Ich glaub, die hat noch ein paar Ausläufer von mir so mitgekriegt.

00:35:54: Aber ich hatte neulich mit ihr Gespräch das war ... oder mit beiden ja auch eigentlich unabhängig voneinander.

00:36:01: und dann muss man wirklich sagen großartige junge Frauen, die wissen was sie wollen.

00:36:06: Und wo ich mich da manchmal dann denk ich so, wenn du das damals schon gewusst hättest und wenn du danach schon gelebt hättess Ach Gott, dann hätte ich ein paar Ausflüge in meinem Leben jetzt nicht machen müssen.

00:36:22: Aber im Endeffekt sage ich mir auch so ... Okay, ich bin ja die, die ich bin, weil ich diesen Weg ... Sonst genau!

00:36:29: Und natürlich haben auch unsere Kinder ein Stück weit mitgenommen aus dem was sie mit uns erfahren haben.

00:36:36: Sie haben ja mit uns gelebt und sind ja da zum Teil in die Beobachter-Situation gegangen und wie deine Tochter ähnelt sich oder auch ganz klar abgrenzt und sagt Will ich und das will ich hier gar nicht.

00:36:48: Und da kommen wir ja heute erst hin!

00:36:51: So langsam?

00:36:52: Ja, was will ich und dass will ich übrigens gar nicht...

00:36:56: Aber ich denke noch nach.

00:36:58: Das Emil ist immer noch mit.

00:37:00: Ich brauche nur so zwei drei Berghjahre

00:37:04: In meinem Fall.

00:37:04: Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ich muss mal drüber nachdenken.

00:37:07: Aber alle der dann schon wieder zweifeln.

00:37:09: Weil wir dann schon bei einem anderen gegenüber sind und sagen ja mein Gott das ist ja nicht so schlimm und naja und ach naja... Wir haben so

00:37:16: viel Verständnis weißt du?

00:37:17: Weil wir so viele erlebt haben und wir haben so so viel verständnis.

00:37:22: beide

00:37:23: Ja

00:37:24: und durch uns Erfahrung Und wissen, ja können auch vieles verstehen und uns erklären warum der Mensch so jetzt gerade reagiert weiter.

00:37:32: Ja halt nicht anders kann weil das und dass vorgefallen ist und da müssen wir Verständnis haben.

00:37:39: Wo meine Tochter sagt nö!

00:37:41: Das ist jetzt wirklich nicht mein Päckchen.

00:37:43: Ich

00:37:45: denke, große Aschis, dass die so jung sind und das ist eine Entscheidung, dann muss man vor allem kommunizieren.

00:37:52: Also wenn wir mal zusammenfassen für unsere... Ja, junge Frau, die dieses Thema hat.

00:38:00: Aber auch für die Erwachsene, denen solche Situationen sind?

00:38:02: Na weil wir sind so in den Jugendlichen Bereich geblieben aber das ist auch für Die Erwachsenen, die in so einer Beziehung sind...

00:38:10: Ist eigentlich

00:38:10: das gleiche oder im berufliche auch?

00:38:13: Klar

00:38:13: ist ja erstmal eine Runde weg!

00:38:15: Also du machst dich ja gefühlt unsichtbar für diejenigen gegenüber um aus der Situation rauszukommen Weil alles muss gut vorbereitet sein.

00:38:26: Wenn du gehst, dann gehst du ja gerade wenn man älter ist.

00:38:30: Wenn man jugendlicher ist, dann geht man schon alleine los.

00:38:33: Manchmal schon schwierig grad in dem Alter.

00:38:36: aber in unserer Richtung oder unsere Situation war es ja so.

00:38:40: Du gehst ja nicht alleine und du hast eine Verantwortung.

00:38:44: Und genau!

00:38:44: Du weißt was das Leben kostet und du weißt Das Geld ist grade nicht da um das so zu finanzieren.

00:38:50: Also was mache ich?

00:38:51: Wie komme ich hier raus?

00:38:56: Das hat schon ganz viel von Durchhalte vermögen, selbst auch die junge Frau.

00:39:04: unfassbares Potenzial an Durchhaltevermögen.

00:39:08: Und dann heißt es ja auch, das was du auch gesagt hast ein Stück weit in diese Gelassenheit zu kommen dass ich eben nicht in die emotionale Situation reinfalle, dass der Gegenüberrecht hat.

00:39:20: Genau!

00:39:20: Dass die Wahrheit ist, dass sich mich so runterfahren lasse sondern die Nerven behalte und ihm diesen Satz dann präsentieren und sage is ok ich denke darüber nach.

00:39:32: also dafür muss man emotional und auch von seinem Selbstwertgefühl ein Stück weit fest sein.

00:39:37: Ja, genau!

00:39:38: Und für die dies vielleicht noch nicht so ein trainiertes Form spiegeln.

00:39:42: Trainiert es hier einfach?

00:39:44: Schreibt euch diesen Satz auf, guckt euch den an, lernt den Ausschwerden... Bricht ihn

00:39:49: wirklich laut aus.

00:39:51: wenn ihr irgendwo alleine läuft.

00:39:53: Fahrt fährt spricht das aus dass ihr daran gewünscht sind den Sagen zu durften.

00:39:57: Genau Genau.

00:39:58: Dass der eben über den Kopf kommt,

00:40:00: dass das automatisch ist.

00:40:02: Und

00:40:02: halt auch nicht von jetzt auf so furchtbar ist manchmal.

00:40:06: und dann heißt es vielleicht doch mal ein Rollenspiel mit der Freundin zu machen weil die Mädels tauschen sich ja mittlerweile sehr intensiv aus über ihre Erfahrungen.

00:40:17: Das ist das was ich so mitbekommen habe, dass sie sich mit ihren Freunden austauschen Tagebücher schreiben, aber oftmals dann eben nicht reden.

00:40:32: Und in meiner Praxis habe ich ja auch so die ein oder junge ... Ein- oder andere junge Mädchen und ich lade auch die immer wieder ein kommuniziert.

00:40:45: Und wenn man die Eltern hatte, ich sag mal zu mir kommen ja Eltern wirklich, weil sie am Ende sind, weil Sie nicht mehr wissen was... wie komme ich an meinen Kind ran?

00:40:52: Wie kann ich mit meinem Kind kommunizieren?

00:40:55: Weil da mittlerweile schon sich Strömungen ausgebildet haben, für die Eltern sehr spannend sind.

00:41:03: in Anführungsstrichen lag ich jetzt mal.

00:41:08: Aber du merkst halt, es ist ja so ein Stück weit beidseitig.

00:41:11: Also die Eltern sind manchmal lost.

00:41:13: oder die Mutter ist lost weil der Vater toxisch ist oder die Mütter ist toxisch und der Vater ist lost oder es ist dann nur ein Elternteil da.

00:41:21: Es gibt heute unfassbar viele Kombinationen.

00:41:25: oder auch die Großeltern sind toxisch

00:41:27: sehr oft

00:41:28: auch schon erlebt.

00:41:29: Sehr oft

00:41:29: ganze Strukturen meistens Ja wie sehr oft?

00:41:31: Weil das wenn der eine macht den anderen wenn wir um den toxischen Spressen.

00:41:37: Also in Jahr zwei Tausend vierzehn ist das erste Mal dieser Studien geht es um sozialerische Untersuchungen, dieses Wort oder Bezeichnung gefallen Pandemie Also von toxischen Menschen, dann ging es wirklich um den Narzisten.

00:41:54: Dass das ansteckend ist also anstecken diese Sinne wir gucken.

00:41:57: wenn ich ein Kind vom Narzist bin gucke ich mir seine Handlungsweise an natürlich

00:42:02: nämlich mit genau

00:42:03: und da wird alle zur Welt kommen als Narzissen der sogenannte primäre Narzis eine kleine Kinder haben wir auch schon darüber gesprochen.

00:42:10: Folge zwei zurück.

00:42:12: ja Wenn das nicht weg erzeugt Und dazu haben wir noch älteren Zeit, weil so ältern der rochtoxisch ist.

00:42:22: Na dann was wird aus so einem Kind?

00:42:25: Denn das ist nicht schon ein Vorbruch.

00:42:26: Das ist ja einfacher, ne?

00:42:27: Deshalb ich habe mich auch in so einem Konstrukt von Wort die Mutter, der Sohn und geht denn weiter wahrscheinlich irgendwann nach unten.

00:42:39: Ja und deshalb muss man ja wirklich Schapo sagen, dass diese junge Frau sich gemeldet hat und gesagt hatte also irgendwas stimmt ja bei mir nicht.

00:42:49: Also hier in dieser Familie ist irgendwas nicht in Ordnung und ich erkenne das hier irgendwas schief geht und ich möchte nicht Teil dieses Themas werden sondern ich möchte eigentlich ein gesundes Leben führen und mich an Menschen orientieren die... den anderen Wert in ihrem Leben haben, als Menschen klein zu machen und mich in meiner Emotion, in meiner Persönlichkeit zu reduzieren auf eine Erbsengröße.

00:43:15: Genau!

00:43:15: Das ist ein ganz wichtiges.

00:43:16: Freiräume schaffen für sich selber auch wenn die vielleicht am Anfang nur in einen Kopf sind, sich selber zu sehen ja?

00:43:24: Sich nicht zu vergessen Nicht versuchen den Gegner zu erklären seine Handlung weil diesen eigentlich Unlogisch, wenn man sie von außen betrachtet.

00:43:36: Das ist total unlogische irgendwas!

00:43:41: Also nicht in Erklärung gehen, nicht mal für sich da muss man wirklich diszipliniert sein Auch wenn Man sich sagt es spinnt.

00:43:49: das ist auch okay ein Kopf zu sagen um eher dazu vermeiden Ja also wirklich Nicht versuchen zu erklären der macht dass jetzt war ich vielleicht doch wirklich zu laut war.

00:44:01: nein Nein Nein Weil so ist, hat mit mir nichts zu tun.

00:44:06: Und wirklich freie Räume schaffen und Menschen suchen.

00:44:11: Die mit dir?

00:44:12: Genau!

00:44:13: mit denen man sprechen kann oder wenn auch nicht sprechen kann, dann sich ablenken kann.

00:44:19: Zeit haben irgendwo was Positives immer das positive suchen.

00:44:23: Sport ist ein wichtiger Punkt.

00:44:26: Genau.

00:44:26: Also Sport kann man schon mal so'n bisschen was regulieren

00:44:28: und bedenkt ja das reguliert auch wunderbar.

00:44:31: Ja

00:44:31: weil wir da das limbische System anzapfen und ableiten das wissen ja auch wenig.

00:44:36: im deleratischen Kontext wird als erstes geschlafen und sport gemacht.

00:44:41: Und dass ganz schnell geht.

00:44:43: Nach halbisthundervielfünfzehn Minuten werden die Endorphine schießen, weil unser Körper und unser Gehirn für diesen Schmerz wird.

00:44:50: Die wir uns durchsporten.

00:44:53: Also nicht den Schmerzen, aber wir sind in Ausnahmezustand.

00:44:56: Weil unser Körper leistet und leistete unsere Gehirne und schützt und schießt damit ganzen Glückhormonen was man hat.

00:45:03: Kann ich nur bestätigen?

00:45:05: Ich hatte auch so ein Erlebnis während meiner Trennung.

00:45:08: Während meine Trennung bin ich... ... zwankhaft zu Sport gelaufen, ganz bewusst.

00:45:14: Ich konnte nicht aber heiß gemacht und dann war so ein Moment wo ich am Laufband gelaufen bin... ...und dann ist irgendwas passiert!

00:45:21: Ich habe keine Gedanken gehabt und ich hab's so geweint... ...dann hat sich alles gereinigt den ganzen Spannung vorweg die Emotionen haben sich gereinig und danach... ...halte ich nur alles gemacht.

00:45:31: okay

00:45:32: Jetzt geht es weiter.

00:45:33: Also Sport ist ganz süß.

00:45:35: Das

00:45:35: wie eben DR,

00:45:36: das

00:45:36: ist ja die Technik, die bilaterale Symmesphären-Schimulation übergehend angeregt.

00:45:41: Deshalb gibt es auch eine Technik die heißt Re-Stepping wo man dann anfängt zu laufen mit so einem Thema im Kontakt sozusagen sich bewegt und dann kann man anfangen wie bei dir war das zu leiten.

00:45:54: Was man dieser junge Frau mit auf den Weg geben kann, sich immer wieder auch therapeutische Hilfe ab dem achtzehn Lebensjahr oder will es dann möglich ist zu suchen, selbstständig zu suchen oder wenn's möglich ist die Eltern damit spielen.

00:46:10: Man hat vielleicht ein anderes Thema was man beeilaten möchte und jetzt hat man ja auch beim letzten Podcast das Thema Notlüge zu nutzen.

00:46:20: Genau, Menschen sind das Problem dass ich eben in den teuerrapäutischen Kontext eingebunden werden kann aber es ist immer unter meiner Erfahrung.

00:46:30: oftmals wird eben einen gewissen Zeitraum dann auch therapeutisch begleitet oder musst nur therapeutisch begleitet werden, weil das alles was sich da so angesammelt hat, das kriegst du halt nicht viel auf den Knopfdruck dann weg.

00:46:43: Weil das beschäftigt dich deine ganzes Leben, deines ganzen Erwachsenen, Deine Beziehung ob es privat ist oder im beruflichen Konnex, weil Du bist ja immer wie in einer Notbremsung Also du kommst ja aus deiner eigenen Bremssituation nicht raus, zappst deine Ressourcen nicht an, kommst nicht in deine Intenziale.

00:47:05: Und weil du wie so eine Zwangshacke dir ...

00:47:07: Wie so ne Schale um einen herum, wie so ein Eierschale und du bist da drinnen?

00:47:11: Das Gold ist da drin von den Eigelb aber du kommest nicht raus!

00:47:15: Genau das ist auch nicht deine Schuld, du wirst da reingesteckt

00:47:18: worden.

00:47:18: Deshalb Hilfe

00:47:20: suchen wenn möglich und da gibts viele Möglichkeiten Auch für das räumliche Trennung.

00:47:26: Da gibt es auch Organisationen, die das unterstützen können und helfen.

00:47:30: Das ist aber dann schon wahrscheinlich weiterer Schritt.

00:47:34: Doch, da gibt es Möglichkeiten.

00:47:35: Aber dafür kann man ja KI dann wieder nutzen, oder?

00:47:38: Ja, zur Beratung.

00:47:39: Die Formation ganz genau!

00:47:40: Wie von zu sagen, Mensch lieber wäre auch immer KI, sag mir mal welche Hilfsangebote gar nicht in meinen Statistik und dann wird da so zack-zack-Zack werden die einzelnen Hilfsangebote aufgezeigt.

00:47:56: Vor allen Dingen, es ist ja auch so dass es anonymisiert dann passiert.

00:48:00: Ganz genau!

00:48:00: Dass eben der Schutz der jeweiligen Personen da auch eingebunden wird.

00:48:05: Im

00:48:05: Vordergrundstiel?

00:48:06: Genau Und das ist auch immer ganz wichtig, das zu wissen.

00:48:11: Weil das natürlich noch mal die Tür öffnet, dass man überhaupt losgeht.

00:48:16: Dass es eben ein Pranger gestellt wird und jemand da ist und sagt, ach warte mal kurz, ich gebe mir mal die Nummer deiner Eltern oder ach wartet, ich krieg das schon irgendwie raus und dann ruhe ich nicht gleich ab?

00:48:25: Das sieht

00:48:26: nicht!

00:48:27: Die ganzen Geschichten was man so in Stadt hört, ah die kümmern sich nicht und komische Leute arbeiten dort stimmt alles nicht.

00:48:34: Ich komme selber aus dem sozialen Bereich und kann sagen, da arbeiten ganz nette Leute.

00:48:40: Und die sind auch professionell und wirklich für die Person da.

00:48:45: Das wird alles ganz diskret behandelt.

00:48:48: Da brauchen wir keine Angst haben.

00:48:51: Die Geschichten, die so zu hören sind manchmal ... Weil das oft höre ich von jungen Menschen gerade.

00:48:58: Die stimmen nicht so.

00:49:03: Da geht man den Weg nicht alleine.

00:49:05: Da ist jemand immer und nicht mal eine Person, sondern ein ganzer Team von Menschen die Ahnung haben, die Möglichkeiten kennen und diesen schwierigen Weg weil das schwer glätten können wirklich.

00:49:19: Und einen unterstützen und da geht man nicht alleine auch wenn das vielleicht fremde Menschen sind aber trotzdem die wissen was sie machen.

00:49:30: Das ist auch wirklich gute Lösung, sich am Professionalisten zu wenden.

00:49:35: Zumal sich auch Türen öffnen, wenn man noch nicht mal Ansatzweise geahnt hat, dass es diese Tür gibt.

00:49:40: Man sagt ja immer so schön, wenn eine Tür zugeht geht eine andere auf.

00:49:44: Ich glaube das haben wir alle schon erlebt.

00:49:46: und Karo ich denke wir haben ein paar Dinge mitteilen können die man oder Wege... aufzeigen können, die sie geben kann.

00:49:59: Gibt es noch irgendwas aus deiner Sicht was jetzt noch wichtig ist?

00:50:03: Wo du sagst Mensch das denke ich wäre nochmal wichtig das mit aufzuführen und mit einzubringen?

00:50:12: Nicht zu vergessen!

00:50:13: Du bist nicht das Problem Und du hast nichts falsch gemacht Ja?

00:50:18: Du bist richtig so wie du bist.

00:50:20: Du bist Richtig.

00:50:21: und an alle die in solche Situation stecken du bist ganz richtig und du bist Ganz stark Weil das ist einer von schlimmsten Sachen, die allen passieren kann.

00:50:31: Du bist ganz stark, dass du da stehst und versuch dein Leben normal zu führen.

00:50:37: Ja?

00:50:37: Und Antje ist nix falsch!

00:50:39: Egal wie oft du das hörst, nix ist falsch.

00:50:41: Du machst es richtig und nicht vergessen alles wird gut.

00:50:45: Vielleicht nicht heute vielleicht nicht morgen aber aus meiner Erfahrung und aus meine Geschichte kann ich dir sagen Alles wird gut

00:50:55: ja Und ich glaube, das sind so die besten oder der beste Satz mit dem wir hier abschließen.

00:51:00: Unser heutigen Podcast und alles wird gut.

00:51:05: Das können wir beide nur bestätigen.

00:51:10: Wir freuen uns immer wieder, dass wir diesen Podcast machen und dass wir uns treffen.

00:51:15: Dass ihr das Interesse habt an dem was wir hier machen da für ganz herzlichen Dank.

00:51:20: Vielen Dank!

00:51:22: Für heute verabschieden wir uns... Und freuen uns schon auf Podcastfolge Nummer sechs.

00:51:27: Bis bald!

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